Elenantilope

Elenantilope, Taurotragus oryx
Elenantilope, Taurotragus oryx

Systematik

Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
Familie: Hornträger (Bovidae)
Unterfamilie: Waldböcke (Tragelaphinae)
Gattung: Elenantilopen (Taurotragus)
Art: Elenantilope

Bejagung

Empfohlenes Kaliber: Mindestens 9,3mm oder .375H&H ist angeraten und harte Geschosse wie Swift A-Frame, Woodleigh oder TUG.

Merkmale

Charakteristisches Merkmal dieser Art sind die eng gedrehten, geraden Hörner, die bei beiden Geschlechtern vorhanden sind, die "Schulterbeule" sowie die 2 bis 15 hellen Querstreifen auf dem Oberkörper. Das Haarkleid ist gelbbraun oder fahl und verfärbt sich bei älteren Tieren an Hals und Schultern blaugrau. Bei ausgewachsenen Männchen entwickeln sich eine Wamme sowie ein Haarbüschel an der Stirn.

Mit einem Gewicht zwischen 500 und 1000 kg und einer Körperlänge von 2 bis 3 m ist sie die größte Antilopenart. Die Schulterhöhe beträgt im Schnitt 1,50 m. Damit ist die Elenantilope so groß wie ein Rind, macht aber einen schlankeren Eindruck.

Verbreitung

Elenantilopen leben in den offenen Ebenen, trockenen Savannen sowie den bergigen Graslandschaften von Ost-, Zentral- und Südafrika.  

Lebensweise

Obwohl sie in der Regel gemächliche Tiere sind, können Elenantilopen bis zu 70 km/h schnell laufen. Sie sind außerdem als sehr gute Springer bekannt. Während sie in der Tageshitze im Schutz eines Baums oder Gebüsches ruhen, werden sie zur Dämmerung aktiv. Sie sind Laubfresser, ernähren sich aber auch gelegentlich von Gras und graben mit den Vorderhufen Knollen und Wurzeln aus.

Die Herden bestehen im Schnitt aus 25 Tieren, können aber unter günstigen Bedingungen bis zu 700 Individuen umfassen. Die größten Herden scheinen aber nur zeitweise Zusammenschlüsse ohne feste Bindung zu sein. Normalerweise bestehen Herden aus einem ausgewachsenen Bullen sowie aus mehreren Kühen, jungen Männchen und Jungtieren. In seltenen Fällen kann eine Herde mehr als ein ausgewachsenes Männchen beinhalten; dann wird früh die Rangordnung ausgefochten. Dafür werden die Hörner gegeneinander gestoßen, was zu schweren Verletzungen führen kann.

Auf die hohen Temperaturen ihrer Umwelt sind sie perfekt eingestellt: Während der Trockenzeit steigt ihre Körpertemperatur um 7 °C. Damit vermeiden sie einen durch Schwitzen verursachten Wasserverlust.

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